Die botanische Exkursion richtet sich speziell an naturschutzfachliche Amtssachverständige. Ziel ist das Erkennen und Abgrenzen unterschiedlicher Grünlandlebensräume. Praxisnah sollen geschützte Biotoptypen und FFH-Lebensraumtypen im Gelände identifiziert und dokumentiert werden. Im Fokus stehen Magerwiesen, Feuchtwiesen, Borstgrasrasen, alpine Matten und Übergänge. Es werden Standortfaktoren wie Exposition, Bodenfeuchte, Nährstoffstatus und Nutzung diskutiert. Es sollen angepasste Mahd- und Beweidungsregime und deren Einfluss auf Artengarnituren diskutiert werden sowie Kartierungsstandards, Datenqualität und Fotodokumentation besprochen werden. Typische Zeigerarten werden im Gelände angesprochen und in ihrer Aussagekraft bewertet. Besonderes Augenmerk gilt Rote-Liste- und geschützten Arten, auf deren Habitat-Ansprüche und allfällige Gefährdung eingegangen wird.
Die Teilnehmendenzahl ist zugunsten des fachlichen Austausches und der Diskussionen im Gelände limitiert.
- mitzubringende Ausrüstung: knöchelhohe Bergschuhe, Wetter- und Sonnenschutz, Lupe (wenn vorhanden), Getränke und Jause.
- Ausgangspunkt der Exkursion: Mautstelle Riedingtal (Gemeinde Zederhaus).
- möglicher Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise: Parkplatz Amtsgebäude Michael-Pacher-Str. 36 um 07:30 Uhr.
Hinweis: Die Exkursion findet primär am 22.06. statt; bei Schlechtwetterprognose (wird am 18.06. entschieden) findet diese ersatzweise am 29.06. statt.