Kinder lieben riskante Spiele – auch auf die Gefahr hin, dass sie sich verletzen.
Doch wie gefährlich sind riskante Spiele eigentlich oder sind sie etwa gar wesentlicher Entwicklungsfaktor?
Widmen sich bereits Kleinkinder gefährlichen Spielen und wie reagiere ich als Pädagog/in, wenn Kinder Neues ausprobieren wollen?
Ein kleiner Wegweiser durch das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Risiko und den Umgang mit Grenzerfahrungen im kindlichen Spiel für Kindergarten, Kleinkindgruppe, Schule und Freizeit.
- theoretische Einführung in den Themenkomplex Risikoverhalten/Wagnisforschung
- Charakteristik des „Risky Play“
- Funktion und Nutzen/Gefahren riskanter Spiele aus entwicklungspsychologischer, verhaltensbiologischer, evolutionärer und pädagogischer Perspektive
- personale und Umwelt-Einflussfaktoren (v. A. aufgrund Geschlecht, Spielumgebung, Erziehungsverhalten) auf das Risikospielverhalten
- kurze Vorstellung der eigenen Studie zum Risky Play in Salzburger Kindergärten, inkl. Zahlen und Fakten aus der österreichischen Kinderunfallstatistik
- selbstreflexive Betrachtung der eigenen Risikobiografie und Erziehungspersönlichkeit der Teilnehmenden
- Bearbeitung von Praxisbeispielen der Teilnehmer:innen bzw. von mir eingebrachter Problemstellungen, dazu Austausch und Diskussion, Verknüpfung mit der rechtlichen Situation (z.B. Aufsichtspflicht, SKBBG)
- Spannungsfeld Sicherheit –Risiko: Ableitungen für die Praxis; professionell und rechtssicher handeln
- Best practice (Eltern-Bildungspartnerschaft, Entwicklungsdokumentation, reflexiver Diskurs im Team, Hospitationen, …)
Zielgruppe
- Elementarpädagogische Fach- und Zusatzkräfte
- Leiter*innen
- Interessierte