Schon im Kindergarten können Kinder Erfahrungen von Ausgrenzung machen. Auch ohne bewusste Absicht entstehen Gruppendynamiken, die einzelne Kinder an den Rand drängen und belastend wirken. Diese Fortbildung richtet sich an Elementarpädagog*innen, die solche Prozesse früh erkennen und sensibel begleiten möchten.
Im Mittelpunkt steht der No Blame Approach, eine lösungsorientierte Methode zur nachhaltigen Beendigung von Mobbingdynamiken. Der Ansatz zeichnet sich durch seine klare Struktur sowie einen wertschätzenden Umgang aus. Für den Elementarbereich wurde No Blame Approach vom Friedensbüro Salzburg überarbeitet und bietet nun ein erprobtes kindgerechtes Handwerkszeug, um Ausgrenzungen zu stoppen.
Eingebettet in eine durchgängige Geschichte wird das WIR-Gefühl spielerisch erfahrbar und Zugehörigkeit erlebbar gemacht – mit Stofftieren, alltagsnahen Übungen und Rollenspielen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildung ist die Zusammenarbeit mit Eltern. Die Teilnehmenden lernen hilfreiche Methoden, Schlüsselsätze und Gesprächsstrategien kennen, um Eltern als Unterstützer*innen in den Prozess einbinden zu können. Darüber hinaus werden Übungen zur Prävention von Ausgrenzung vorgestellt, gemeinsam erprobt und reflektiert.
Teilnehmende erhalten:
- Methodenbeschreibungen und Kopiervorlagen
- Handouts, Fotoprotokolle und Leitfäden für Kinder- und Elterngespräche