Elementarpädagogik & inklusive Entwicklungspädagogik Psychologie
2026-ZFA99-60

AHA-Häppchen des Referates 2/08 - Meine Grenzen als Fachkraft spüren, regulieren und kommunizieren

Unsere physiologischen und psychischen Grenzen

Veranstaltungszeitraum
-
Anmeldung bis
Ort
Online
Unterrichtseinheiten:
2
Preis
0 €
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Sonstige Preisdetails & Stornobedingungen
Kosten werden zur Gänze vom Land Salzburg übernommen
Ansprechperson
Inhalt

Referentin: Lea Wedewardt

AHA-Häppchen sind kurze Impulsvorträge zu aktuellen Themen der Elementarpädagogik. 

Meine Grenzen als Fachkraft spüren, regulieren und kommunizieren

Im pädagogischen Alltag kommen wir als Fachkräfte immer wieder an unsere persönlichen Grenzen. Manchmal nehmen wir sie deutlich wahr, manchmal bemerken wir erst im Nachhinein, dass eine Grenze bereits überschritten wurde. Dabei können Grenzen ganz unterschiedlich entstehen und sich auf verschiedenen Ebenen zeigen.

Unsere physiologischen und psychischen Grenzen können sich beispielsweise durch Erschöpfung, Anspannung oder Überforderung bemerkbar machen. Gleichzeitig gibt es wertebasierte Grenzen, die dort entstehen, wo Situationen nicht mit unseren persönlichen oder pädagogischen Überzeugungen übereinstimmen. Auch unsere bisherigen Erfahrungen und biografischen Prägungen beeinflussen, wo wir Grenzen wahrnehmen und wie wir auf Grenzsituationen reagieren.

In diesem Onlinevortrag geht es darum, die eigenen Grenzen bewusster wahrzunehmen und besser zu verstehen. Wir schauen auf die unterschiedlichen Ebenen, auf denen sich Grenzen als Fachkraft zeigen können, und reflektieren, was es braucht, um mit ihnen konstruktiv umzugehen.

Dabei geht es nicht darum, Grenzen möglichst konsequent durchzusetzen. Vielmehr steht die Frage im Mittelpunkt: Was brauche ich, wenn ich an meine Grenze komme – und wie kann ich dies meinem Gegenüber klar, wertschätzend und professionell kommunizieren - sowohl mit den Kolleg:innen, den Eltern und auch mit den Kindern?

Die Teilnehmenden erhalten Impulse und konkrete Anregungen, um

  • eigene Grenzen frühzeitiger wahrzunehmen, 
  • unterschiedliche Arten und Ebenen von Grenzen zu erkennen,
  • die eigenen Reaktionen auf Grenzsituationen zu reflektieren, 
  • zwischen persönlicher Belastungsgrenze, Bedürfnis und pädagogischer Haltung zu unterscheiden und 
  • eigene Grenzen klar, wertschätzend und professionell zu kommunizieren. 

Der Vortrag lädt dazu ein, die eigenen Grenzen als Teil des Menschseins und als Orientierungspunkt für das professionelle pädagogische Handeln zu verstehen. Denn wer die eigenen Grenzen wahrnimmt gewährleistet nicht nur den Kinderschutz, sondern ist am Ende auch zufriedener. 

 

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