Die Idee zu diesem Seminar wurde entwickelt nach dem Kinderbuch: „Das unsichtbare Band“ von Patrice Karst. Dieses wunderbare Bilderbuch verbreitet Hoffnung und Trost in schweren Zeiten.
Oft sind wir hilflos und unsicher, wenn wir jemanden begegnen, der gerade einen Verlust erlitten hat. Was sage ich nur? Wie kann ich beistehen und trösten? Was ist zu viel, was zu wenig? Was mach ich nur, wenn jemand weint? Gibt es auch „falsche Worte“, die man so gar nicht sagen sollte?
Auch im Kindergarten kann uns das Thema „Sterben und Verlust“ begegnen: Mal ist die Omi ins Krankenhaus gekommen, und kam nicht mehr zurück. Mal ist ein Haustier gestorben. Auch eine Trennung und Scheidung der Eltern ist ein großer Verlust für alle Beteiligten: Die Eltern und die Kinder.
Scheuen Sie nicht, sich an das Thema „Tod und Sterben“ heranzuwagen. Es kann uns mutig machen und uns miteinander verbinden, wenn wir ins Fühlen kommen. So wird das Herz weich, und das tut gut.
Inhalt
- Trauer Raum geben & einfühlsam begleiten
- Das Lebensweg- und Trauermodell LAVIA
- Phasen der Trauer
- Wie gelingt Trauerbegleitung?
- kindgerecht Achtsamkeit u. gesunde Beziehungen stärken
- Mit Kindern über Tod und Sterben reden
- Kreative Ideen und Bilderbücher für den Kindergarten
Zielgruppe:
- elementarpädagogisches Fach- und Zusatzpersonal aus Kleinkindgruppe, AEG, Kindergarten und Hort
Methodik:
Familientrauerbegleitung nach dem Lavia Lebensweg- und Trauermodell
Durch Einsatz von Spiel, Kreativität, Musik und Literatur zu einem guten Umgang mit Verlusten gelangen